Wir basteln eine KretyCoin

Der Coin? Die Coin? Wie heisst es eigentlich richtig?
Egal, heute will ich mal zeigen wie man sich eine KretyCoin basteln kann. KretyCoins sind eine neue Geokrety-Art. Die Tracking Codes für diese Travel-Bug Alternative bekommt man kostenlos auf der Webseite geokrety.org. Zum Erstellen von Geokretys muss man sich dort registrieren, einen Kret loggen kann man auch ohne Registrierung, wenn man den tracking-Code hat. Die Art und Weise wie man geokrety loggt unterscheidet sich allerdings ein wenig von der Travel-Bug-Loggerei und hat meines Erachtens auch demgegenüber seine Vorteile. Bei Geokrety braucht nur das Ablegen geloggt zu werden, nicht das Entnehmen aus einem Cache (es kann aber trotzdem geloggt werden) – und was ich besonders gut finde: man kann auch nachträglich noch mit dem Tracking-Code loggen, wenn der Kret bereits längst weitergereist und von anderen Cachern geloggt wurde. Man muss dazu nur mit dem Tracking-Code und dem Ablegedatum ein entsprechendes Log schreiben. Die Reisehistorie des Geokrets wird dann ganz automatisch neu berechnet.

Also, wir basteln eine KretyCoin – und wenn schon Coin, also Münze, dann auch richtig. Aus meinem Urlaubs-Münzen-Sammelsack habe ich eine alte 10 Drachmen Münze gefischt. Dazu brauchen wir noch farbloses Schmelzgranulat, OHP-Folie, Folienstifte, eine schöne Handschrift (oder wahlweise eine Schriftschablone) und ein rundes, hitzebeständiges Förmchen.

Material zum KretyCoin basteln

Schmelzolan, Stifte, Folie und Förmchen

Folie für den KretyCoin beschriften

Die Folie für den KretyCoin beschriften, entweder man hat eine schöne Handschrift oder benutzt wie ich eine Schriftschablone.

Die erste Schicht Schmelzgranulat

Die erste Schicht Schmelzgranulat, dünn in die Form einfüllen und im Ofen nach Anleitung schmelzen lassen. Dann die Folie mit der Beschriftung auflegen.

Münze und Schmelzgranulat

Die Münze auf die Folie legen, nochmal gut mit Schmelzgranulat bedecken und dann dan Ganze nochmal in den Ofen.

Fertig gebackene KretyCoin

Die KretyCoin ist fertig gebacken und muss noch ein wenig abkühlen. Wie man sehen kann hat sich die Folie durch die Hitze verzogen, da muss ich beim nächsten Mal noch was dran optimieren.

Die fertige KretyCoin

Nach dem Abkühlen wird die KretyCoin noch entgratet und ist fertig. Die Schrift kann man trotz der verzogenen Folie gut erkennen. Was die eingeschlossenen Luftblasen anbelangt, muss ich wohl beim nächsten Versuch noch etwas nachbessern.

So, jetzt gehts auf die Reise – Viel Spass beim Nachbauen,

Dosenbastler

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Das erste Mal

Ein bisschen Wehmut schwingt schon mit: heute musste ich zum ersten Mal einen Cache archivieren. Irgendwie war bei der Dose einfach alles nicht mehr so wie gedacht. An der ersten Station haben Brennesseln den Stein mit dem Hinweis komplett zugewuchert, dann wurde das recht witzige Schild an Station 2 irgendwann einfach abgebaut (das hatte ich damals dann noch korrigiert) und am Final haben die Brombeeren alles zugewuchert. Als dann jetzt auch noch der Hinweis kam, dass der Deckel der Tarnung kaputt ist, habe ich den Cache eingesammelt und das Listing archiviert.
Fazit: 42 Funde, 5 Favoriten-Punkte (16%) und 4 von 5 Sternle bei GCVote. Insgesamt also eine Dose, die doch ganz gut bei den Finden angekommen ist, deswegen eigentlich schade drum.

Das Versteck

Das Versteck

Das Versteck hat eigentlich ganz gut durchgehalten, nach einem Jahr im Freiem. Das Holz ist noch hart und die behandelten Hirnholzflächen sind fast wie neu. Lediglich im unbehandelten Innenbereich hat sich etwas Pilz angesiedelt. Problematisch ist nur der Deckel, dieser ist leider gespalten, so dass er nicht sauber funktionierte.

Logbuch

Logbuch

Das Logbuch war auch noch ganz gut in Schuss und zumindest gefühlt trocken. Aber wie man sehen kann hat die Klammer einen netten Rostfleck hinterlassen.

Innere Dose

Innere Dose

Es hat sich also bewährt zum Schutz des Logbuches eine innere Dose zu verwenden. In diesem Fall war die innere Dose thematisch passend in einem Golfball installiert.

Neues Material

Neues Material

Und wie es sich grad ergab, habe ich bei meiner Einsammel-Tour auch schon mal ein paar nette Plätzchen ausgespäht und gleich noch etwas Material für neue Stages eingesammelt.

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Abstandsregeln – vor allem in den Köpfen der Cacheleger?

Die Diskussion über die Abstandsregel* bei geocaching.com ist ja nun nix Neues und wenn man die Grüne Hölle verfolgt oder auch die Diskussionen im Blauen Forum dann ist diese Regel nahezu schon Dauerthema.

Gerade aktuell gibt es einen Beitrag im geoclub in dem morsix, ein doch recht bekannter Geocacher, nach dem immerhin schon eine eigene Cacherregel benannt wurde, nach einer Einschätzung zu der Handhabung der Abstandsregeln bei verschiedenen ungewöhnliches Arten von Stationen eines Multicaches fragt. Was man einmal daran erkennen kann ist, dass die “saturation rule” selbst von erfahrenen Cachern nicht immer sauber interpretiert werden kann und zweitens bring mich dieser Beitrag zu der Überlegung: muss man sich wirklich an die Abstandsregel halten – oder existiert diese Abstandsregel nicht in Wirklichkeit nur im Kopf? Und zwar genau dann, wenn ich mich bereits vor dem Legen eines Caches darauf festlege den Cache bei geocaching.com oder einer anderen Plattform mit Abstandsregeln zu listen. Wenn man mal genau darüber nachdenkt, dann gibt es so etwas wie eine Abstandsregel für Caches – also für Dosen – gar nicht.

Abstandsregeln gibt es nur für Listings.

Wenn ich als Cacheleger eine richtig gute Idee habe, einen Cache mit allem Schnick und Schnack, ein Highlight für die Cachergemeinschaft – mit anderen Worten, einen Brüller, einen Cache, den man einfach machen muss – warum, frage ich mich da, warum muss ich dann diese Idee so lange stauchen und verbiegen, bis sie in die Regeln einer ganz bestimmten Plattform passt?** Gibt es da irgendwelche Extrapunke für? Warum nicht einen Cache erstellen, so wie man es geplant hat und an dem Ort, der für den Cache richtig ist. Und erst dann macht man sich Gedanken darüber wo man das Listing erstellt.

Es gibt viel mehr Möglichkeiten einen Cache zu listen als nur auf geocaching.com. Ich habe bisher gute Erfahrungen gemacht meine Dosen zusätzlich oder auch OC-only auf opencaching.de zu listen. Wer nun Angst hat, dort von der Deutschen Wanderjugend vereinnahmt zu werden kann ja auch mal einen Blick auf navicache.com oder opencaching.com werfen. Ein Blick über den Tellerrand lohnt allemal, wer sich einen schnellen Überblick verschaffen will, dem empfehle ich Schrotties Plattformvergleich.

“Aber dann wird doch mein Cache nicht gefunden, wenn er nicht bei geocaching.com eingestellt ist!”

Aber eben doch – wenn der Cache wirklich gut ist, dann wird er auch gesucht werden, die Mund zu Mund Propaganda der Gemeinschaft sollte man nicht unterschätzen. Dass es funktioniert, kann man am Beispiel von Mission G.C.@Night*** gut erkennen. Und wenn man ganz ehrlich ist, so schlimm ist es nun auch wieder nicht, wenn das eigene Dösle nicht täglich geloggt wird, ganz im Gegenteil: gerade bei aufwändigen Cacheinstallationen oder empfindlichen Plätzen reduziert ein Listing ausserhalb der geocaching.com-Welt den Wartungsaufwand doch erheblich.

Dosenbastler

*) eigentlich: saturation rule – Sättigungsregel
**) Anmerkung: es geht mir explizit um die Regeln der Listingplattformen – die vor Ort geltenden Gesetze und Bestimmungen müssen natürlich unabhängig davon eingehalten werden.
***) in dem Fall waren es wohl nicht die Abstandsregeln, sondern die technischen Spielereien, die dem Reviewer bei gc.com nicht zusagten.

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Was man nicht so alles findet.

Heute habe ich in einem Steilhang zwischen lange aufgegebenen Terassengärten einen kleinen Multi ausgelegt – und dabei einen witzigen Fund gemacht.
Aber erstmal kurz was zu der ausgelegten Dose – jetzt nichts besonders aufregendes, aber zwei schnell gemachte, ordentliche Stationen, die dem Sucher den Weg weisen.

Station 1

Station 1

Station 1: ein einlaminierter Hinweis. Das Laminat ist mit einer Öse versehen, daran befestigt ein Magnet mit Gewinde und ein kurzes Stück Schnur um den Hinweis bergen zu können.

Sation 2

Sation 2

Station zwei ist ebenfalls ein Laminierling mit Öse. Diesmal aber mittels Schnur an einem Stück Holz befestigt. Der Hinweis lässt sich so in einer Felsspalte oder ähnlichem verbergen, so das nur noch der Stock zum Heben herausschaut.

Station 2 vor Ort

Station 2 vor Ort

So sieht das dann aus, wenn der Hinweis eingebaut ist.

Dose im Tarnlook

Dose im Tarnlook

Die Finaldose ist ein einfache Lock&Lock-Dose, die ich mit mattem grünem und schwarzen Sprühlack in Tarnfleckoptik verziert habe.

Dosen-Fundstück

Dosen-Fundstück

Und eben dort, beim Legen des Finals – oder genauer gesagt beim Vorbereiten des Versteckes zwischen zwei Steinen, habe ich diese alte Konservendose gefunden. In dem Moment musst ich an die O.C.B. denken. Diese wurde ebenfalls von einem Cachleger beim Auslegen einer Dose entdeckt.

Einfach so

Einfach so

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Dosenfundstücke

Es ist mal wieder Zeit hier was zu schreiben. In der Grünen Hölle wird ja gerade mal wieder über gute und schlechte Verstecke diskutiert. Von meinen letzten Cachetouren habe ich ein paar nette Basteleien mitgebracht:

1. eine wirklich stabile Dosen-Umverpackung für einen Cache in Grösse “Small”. Die Einzelteile gibt es in jedem Baumarkt und auch als weniger begabter Bastler kann man sich so ein ordenliches Dosenversteck bauen. Wobei man beachten muss, dass man einen der Dichtungsringe aus der Muffe ganz oder teilweise entfernt, da sonst der Deckel kaum runter geht.
Mit dieser Lösung kann man die Dose, wie es auch bei diesem Cache war, unter einem grossen Stein verstecken, ohne dass die L&L-Dose zerdrückt wird.

stabile Dosen-Umverpackung

stabile Dosen-Umverpackung

2. ein Cache ohne Dose – mal eine etwas andere Art ein Logbuch unterzubringen. was interessant ist, das dieser Cache selbst in unmittelbarer Nähe zu einem Wanderweg schon recht lange ungestört existiert. Es hat mir auf jeden Fall hundertmal besser gefallen als ein weiterer öder Petling unter der Baumwurzel und die Finger sind auch sauber geblieben.

Logbuch am Baum

Logbuch am Baumstumpf

Hier kann man sich eintragen

Hier kann man sich eintragen

3. eine Filmdose – aber mit liebevoll gemachter Umverpackung (das Werk eines sogenannten Neulings wohlgemerkt) und absolut naturverträglich neben der Baumwurzel, statt dazwischen versteckt – und natürlich bleiben auch hier die Finger sauber – das Logbuch wird es danken.

ein selbstgemachter Stumpf

ein selbstgemachter Stumpf ...

... mit einer Filmdose

... mit einer Filmdose

Wie man mal wieder sehen kann: auch mit wenig mehr Aufwand als man braucht um einen Petling unter die Leitplanke zu pappen, kann man schon ganz nette Dosen machen.

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Neues aus dem Bastelkeller

Für heute nur ein kleines Update. Ich habe inzwischen angefangen ein etwas grösseres Themen-Versteck für einen Regular zu bauen und nebenbei noch ein paar Kleinigkeiten fertig gemacht:
Der Holzkopf wurde nun noch mit einer dunklen Lasur versehen und hat zwei Reflektoren als Augen bekommen.

Holzkopf, nachtcachetauglich

Holzkopf, nachtcachetauglich

Das Schneckenhaus ist inzwischen auf fertig und wartet auf seinen Einsatz.

Schneckenhaus, schraubbar

Schneckenhaus, schraubbar

Dann noch ein Fundstück – aus dem Schrott habe ich die Woche ein paar Rollen für Schiebetüren gerettet. Zusammen mit der richtigen Schnur gibt das einen Flaschenzug- oder Seilbahncache.

Rollen

Rollen

Und ein etwas älteres Stück schlummert noch in meinem Regal – da muss ich noch das passende Versteck für suchen – unter eine Parkbank passt es jedenfalls nicht.

Kleines Kistchen

Kleines Kistchen

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An die Grenzen gehen

Im letzten Beitrag hatte ich etwas Fliessenmörtel angemacht, aber in Anbetracht des recht kleinen Objektes, war das natürlich deutlich zu viel. Zum Wegwerfen zu schade – also gleich ran ans nächste Objekt.

Man nehme – neben dem frisch angemachten Mörtel – einen viereckigen Pflanztopf und etwas Bewehrungsgewebe für Dünnschichtputze.

Material für einen falschen Grenzstein als Tarnung

Material für einen falschen Grenzstein als Tarnung

Was soll das nun werden? Das Genze ergibt am Ende einen falschen Grenzstein, der in seinem Inneren einen Cache der Grösse small enthalten kann. Irgendwo hatte ich letztens in einem Blog den Lobgesang auf einen (fertig zu kaufenden) falschen Stein aus Plaste gelesen, in dem man einen Micro unterbringen kann – nunja, sowas kann man sich auch besser und vor allem selber machen.
Das Putzgewebe legt man erstmal einlagig um den Pflanztopf und fixiert es ein wenig.

Putzgewebe und Pflanztopf

Putzgewebe und Pflanztopf

Dann das Teil irgendwie sicher aufstellen und unten drunter kleckersicher abdecken. Mit dem Spachtel schön gleichmässig den Mörtel auftragen und in das Gewebe einmassieren.

Eingemörtelt

Eingemörtelt

Überstehendes Gewebe wird später eingeschnitten und umgefaltet, so dass es in der nächsten Lage mit eingemörtelt werden kann oder einfach ganz abgeschnitten. Der Kunststoff des Topfes verbindet sich eigentlich nicht gut mit dem Mörtel, es hat sich aber gezeigt, dass er fest genug in dem Betonmantel sitzt und sich nicht lösen lässt.
Nach dem Erhärten der ersten Lage (ca. 1 Tag), kann dann auf gleiche Weise eine weitere Lage aufgebracht werden, bis die gewünschte Wandungsdicke erreicht ist. Nach der letzten Lage den Rohling ruhig min. 1 Woche aushärten lassen.

Ich hatte ein solches Objekt schon mal vor ein paar Monaten gebaut und ausgelegt, deswegen hier schonmal die Bilder, wie es dann fertig aussieht.
Die Oberfläche kann man dann noch ein wenig mit einer alten Feile bearbeiten, so dass die Herstellspuren geglättet werden und sich vielleicht sogar später Moos darauf ansiedelt.

Grenzstein aus Beton

Grenzstein aus Beton

In den Grenzstein passt bequem eine kleine Lock&Lock Dose.

Lock&Lock im Grenzstein

Lock&Lock im Grenzstein

Zum Aufstellen des Caches habe ich dann noch einen Stab in die Erde getrieben, an dem ein Magnet die Dose (mit eingeklebtem Stahlteil) festhält und der die Position des übergestülpten Grenzsteins bestimmt.
Das Ganze dann nur noch dezent und gut erreichbar zwischen einige Bäume platziert.

Ausgelegter Cache

Ausgelegter Cache

Achso – jetzt erklärt sich auch der Titel des Beitrags, es war natürlich der falsche Grenzstein gemeint, nicht die eigenen Grenzen. Und wem das jetzt irgendwie bekannt vorkommt – der kann sich gerne mal über einen Gärtner namens Monier informieren

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Vasculum helix pomatia

Am Wochenende hatte ich einen sehr netten Fund. Da hat ein Cacher mit seiner Bastelarbeit genau meinen Geschmack getroffen. Leider hatte ich mal wieder keinen Fotoapparat dabei – aber wie es der Zufall wollte, fiel mir just heute das passende Material in die Hand, da kann ich Euch zumindest meine Interpretation des Caches zeigen und habe auch gleich noch eine schöne Station für meinen geplanten Bachmulti.

Man nehme: ein wenig Fliessenkleber (frostsicher), Wasser, einen kleinen Dübel und das leere(!) Haus einer helix pomatia – oder umgangssprachlich: Weinbergschnecke.

Material für einen Schneckencache

Material für einen Schneckencache

Den Fliessenkleber mit wenig Wasser anmachen  (i.d.R. 1 Teil Wasser auf 2-3 Teile Trockenmörtel). Also zuerst Wasser in den Mischbehälter, dann darin den Mörtel einsumpfen bis die gewünschte Konsistenz eingestellt ist. Achtung: frischer Mörtel ist extrem basisch – das heisst ätzend, tut Euch den Gefallen und achtet auf Eure Augen und reinigt die Hände gründlich!

Mörtel, Konsistenz flüssig

Mörtel, Konsistenz flüssig

Für den ersten Schritt mache ich den Mörtel recht dünn an und schwenke damit das Schneckenhaus aus, so dass der Mörtel so weit wie möglich in die Spirale eindringen kann.

Mörtel im Schneckenhaus

Mörtel im Schneckenhaus

Im zweiten Schritt dann den Mörtel eher etwas dicker anmachen – der Fachmann spricht von Regelkonsistenz, für den Laien: es fliesst grad noch so, klebt aber schon gut, so wie Muffinteig. Diesen Mörtel dann mit einen kleinen Spachtel einfüllen und gut und tief in das Gehäuse eindrücken. Etwas schütteln, dass die Luft raus geht. Zum Schluss noch den kleinen Plastikdübel eindrücken und das Ganze an einem ruhigen, frostfreien Ort aushärten lassen.

Vasculum helix pomatia fertig zum Aushärten

Vasculum helix pomatia fertig zum Aushärten

Die Bastelarbeit ist jetzt im Prinzip soweit fertig. Durch den eingemörtelten Dübel kann jetzt daran der Deckel einer beliebigen, kleinen Dose angeschraubt werden. Die Dose verschwindet dann später am Versteck in einer Öffnung, so dass nur noch das Schneckenhaus sichtbar bleibt.

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Holzkopf

Heute mal kein Mikro – jetzt werden wir etwas grösser mit den Dosen (ich brauche Platz im Keller, also muss das Zeugs in den Wald).

Aushöhlen des Stumpfes

Aushöhlen des Stumpfes

sicher aufgelagert

sicher aufgelagert

Aushöhlung

Aushöhlung

Dose eingepasst

Dose eingepasst

Nach der Pflicht die Kür

Ein hohler Holzkopf aufgehängt

Vor einiger Zeit hatte ich von einem Fundstück in Form eines Eichenstumpfes berichtet. Leider hat sich die Borke und das Moos nicht, so wie erhofft, als Tarnung erhalten. So habe ich dann doch das gute Stück nach dem Trocknen komplett geschält.

Also dann das Holzstück aufgespannt (siehe unten: in zwei Leistenstücke wird eine Einkerbung gesägt und dann per Schraubzwinge das runde Holzstück fixiert) und von der späteren Rückseite her ausgehöhlt. Dazu nehme man einen guten, scharfen Holzbohrer (hier Durchmesser 12 x Länge 100) in der Handbohrmaschine (ich schaffe mir wohl doch mal demnächst eine Ständerbohrmaschine an) und bohre entlang der gewünschten Öffnungsgrösse auf die gewünschte Tiefe. Anschliessend mit dem Multimaster schön senkrecht die Stege zwischen den Bohrlöchern einsägen und dann mit dem groben Stemmeisen den Kern ausstemmen. Den Boden des Loches kann man zum Schluss noch ein wenig mit einem Forstnerbohrer einebnen. Das Ganze ist natürlich fürchterlich unprofessionel, als gelernter Zimmermann sollte ich sowas direkt aus dem Eichenholz ausstemmen – aber man kann sich das Leben auch selber schwer machen….

So, nach dem, Putzen der Seiten, hat die gewünschte Dose (Grösse “small”) auch halbwegs ihren Platz gefunden. Die ganze Konstruktion wird dann später so angebracht, dass die Seite mit der Öffnung nicht mehr sichtbar ist, deswegen verzichte ich hier auch auf einen Deckel.

Nach der Pflicht, dann noch die Kür – weil ich nun schon mal dabei war, habe ich die sichtbare Seite des Stumpfes noch mit einer böse Muggels abwehrenden Fratze verziert – was jahrhundertelang gegen böse Geister gewirkt hat sollte doch auch bei Jägern und Wandersleuten helfen. In die Augen- und Mundjhöhlen werde ich wohl noch kleine Reflektorplättchen einkleben, dann wird der Cache sogar nachttauglich.

Achja, wer noch ein nettes Weihnachtsgeschenk sucht, sollte sich mal den Problemlöser-Beitelsatz von Kirschen anschauen. Das was man so als Dosenbastler an Stemmeisen  braucht, kann man damit voll erschlagen. (Nein, ich bekomme keine Provision, ich habe das ganze Geraffel selbstpersönlich bezahlt.)

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Mikropetling

Keine Angst, ich bin nicht dem Mikro-Wahn verfallen, aber für einen Multi brauche ich zwei kleine Hinweisstationen und Filmdosen habe ich seit etlichen Jahren schon nicht mehr im Haus. Deswegen heute diese kleine Bastelarbeit – wobei die Idee nicht von mir ist, sondern irgendwann mal in der Grünen Hölle erwähnt wurde.

Man benötigt das Oberteil einer PET-Flasche samt Deckel plus einen weiteren Deckel. Bei 25€ent Pfand sollte man sich als guter Schwabe allerdings überlegen ob man da eine Flasche für opfern will, mir kam an der Stelle zu Gute, dass ich zwei leere PET-Flaschen aus dem letzten Urlaub in Österreich noch im Kofferraum gefunden habe. Noch dazu mit einem thematisch passenden Deckel.

Material für Mikropetling

Material für Mikropetling

Magnete in den Deckel geklebt

Magnete in den Deckel geklebt

Bodenteil einkleben

Bodenteil einkleben

Boden eingepresst

Boden eingepresst

Mikropetling fertig

Mikropetling fertig

Mikropetling mit Deckel

Mikropetling mit Deckel

Ungeschicktes Fleisch muss weg.

Ungeschicktes Fleisch muss weg.

Der Flaschenhals wird unterhalb des Kragens am Übergang vom geraden Bereich zur Wölbung abgeschnitten. Erstmal grob absäbeln (Achtung, Foto am Ende des Beitrags beachten!) Dann so weit bearbeiten, dass sich der zweite Deckel – der als Boden dienen soll – fast drüberschieben lässt.

Doch bevor die beiden Teile zusammengesetzt werden, wird erstmal in den Boden ein Magnet eingeklebt. Da PE nicht so einfach klebbar ist, sollte man hier auf den richtigen Kleber achten. Ich benutze da eine zweikomponentige Variante aus Aktivator und Sekundenkleber – gibt es für teuer Geld in jeder Heimwerkerapotheke (vulgo: Baumarkt). Zum fixieren ist es hilfreich die Deckel auf einem Stahlteil abzulegen, dann ziehen sich die Magnete schon selber fest, zum richtigen Anpressen sollte man allerdings eher etwas unmagnetisches benutzen.

Dann gehts auch gleich weiter mit der Klebchemie. In den Boden wird jetzt schön dick am Rand ein Montagekleber eingebracht, wer einen quellenden Kleber zur Hand hat, nimmt diesen, wahlweise kann es auch Silikon sein. Es komt gar nicht so darauf an, dass der Kleber PE kleben kann, es geht nur darum den Zwischenraum abzudichten, der Halt kommt durch die “Presspassung” zu Stande. Und ruhig die Magnete auch noch mit einschmoddern.

Das Halsstück dann mit reichlich roher Gewalt in den Boden einpressen – Schraubstock oder Hammer kann man da ruhig zur Hand nehmen. Jetzt nur noch den Montagekleber aushärten lassen und fertig ist der Mikropetling.

Zum Schluss noch ein kleiner Warnhinweis: beim Hantieren mit scharfen Sachen an den PET-Flaschen legt Euch vorher ein Pflaster und Jod bereit

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