Zwei Tage hatte ich frei. Nachdem ich das erledigt hatte, was sein musste, habe ich den Rest des Tages für schönere Dinge genutzt.

Eins davon war der Earthcache vom Emschergrafen im Kaisergarten.

Als ich zu Hause mit dem Rad losfuhr, war es noch trocken. Auf der Hinfahrt zum Kaisergarten hab’ ich schon gedacht: Oh, gleich geht’s los. Und so war es dann auch. Noch bevor ich die erste Station erreicht hatte, fing es an zu regnen.

Also erstmal unter einem Unterstand bei den Pferden im Tiergehege des Kaisergartens untergestellt und ein wenig fotografiert.

Aber so geduldig bin ich nicht, dass ich wirklich abwarten kann, bis es aufhört zu regnen. Also egal, weiter zur ersten Station, die sich auch gut lösen ließ. Danach hab’ ich nochmal versucht, mich unter zu stellen. Aber alles voll. So bin ich dann weiter zur zweiten Station gefahren. Auch hier ließ sich die Lösung gut finden. Ein Bild stelle ich hier nicht ein, weil ich nicht spoilern will.

Danach hat es mich trotz Regens gereizt, auf die ganz in der Nähe neu errichtete Fußgängerbrücke zu gehen. Hat sich gelohnt.

Danach bin ich dann doch wieder nach Hause gefahren und erstmal unter die Dusche gesprungen, bevor ich meine Ergebnisse dem Owner übermittelt habe. Die Antwort war auch schnell da, so dass ich noch am Nachmitteg loggen konnte.

Hat Spaß gemacht.

9.06.2011

Cachen und Wandern

Morgen geht’s ab in den Urlaub. Mit dem Reisemobil nach Bad Hindelang, mit Abstechern nach Oberstdorf und ins Kleinwalsertal.

Da wollen wir mal sehen, ob wir wandern und cachen miteinander verbinden können. Einige Multis liegen schon in Papierform zum Mitnehmen bereit und Tradis als Pocket Query.

Vor drei Jahren waren wir schon mal dort, mussten aber wegen eines Krankheitsfalles in der Familie abbrechen. Hoffentlich haben wir diesmal mehr Glück.

Bring Back Virtuals

Da kann man ja gespannt sein, wie dieser (alte) neue Cachetyp aussehen soll und zu welchen Diskussionen das führen wird.

Ich freue mich immer auf interessante Neuerungen. Vor allem die Umsetzung erwarte ich mit Spannung. Wird Groundspeak verhindern können, dass wieder “couch potatoes” daraus werden?

Heute sind wir, Bartheam und reihen, zum Kleinen Bergmechaniker nach Marl-Frentrop gefahren.

Das Wetter war einfach toll und uns erwartete ein Cache-Highlight, das seinesgleichen sucht.

Schon an der ersten Station wartet zum Einstieg eine Aufgabe, die wir vermutlich nur recht schnell lösen konnten, weil wir ähnliches Wochen vorher schon mal gesehen hatten.

An der dritten Station haben wir zu lange suchen müssen, eigentlich blöd, aber wenn man nicht richtig guckt?! Die vierte Station hat uns die meiste Zeit gekostet. Wir wollten schon fast aufgeben, bis Nina vom Bartheam die richtige Idee hatte.

Die fünfte Station ist schon ein wenig gemein, aber wir konnten sie dank John trotzdem meistern.

Danach sind uns dann besonders die neunte Station, die Station 10 und das Final in guter Erinnerung. Station 9  war schon eine richtige Denksportaufgabe. Die 10 ist einfach vom logischen Ablauf und der Ausführung überragend.

Tja, und dann kam natürlich zum Schluss das Final. Als wir durch Zufall den richtigen Griff taten, hatten wir plötzlich Gänsehaut. Einfach genial.

Unser Fazit: Diesen Cache muss man einfach machen. Auch eine längere Anreise lohnt sich.

Das Bartheam hat ein neues Auto.

Einen “Nissan Qashqai”; die beiden nennen ihn “Cacheqai”. Genial. Herzlichen Glückwunsch dazu und allzeit knitterfreie Fahrt.

Möge Euer neues Cachemobil Euch zu vielen tollen Caches und sonstigen Sehenswürdigkeiten bringen und immer ein zuverlässiger Begleiter sein.

Am Samstag Morgen beim Aufwachen hörte ich es schon wieder: Regen prasselte gegen die Fensterscheiben. Dabei wollte ich meinen 1000. Cache finden. Aber egal, erstmal gefrühstückt und mit unserem Hund spazieren gegangen. Das Wetter wurde zwar etwas besser, aber für einen Multi hatten wir keine Lust.

Auf dem Heimweg haben wir dann noch “Der Matscher” mitgenommen und uns entschlossen, “Ein echter Drive-in für zwischendurch….” zum 1000. zu machen. Hier waren wir vorher schon zweimal unverrichteter Dinge wieder von dannen gezogen. Am Samstag konnten wir das gut gemachte Versteck aber finden und dank eines vorhandenen Tools den Cache auch bergen und somit loggen.

Am Sonntag war das Wetter dann auch besser, so dass wir auch noch mit Multis zum Zuge kamen. Als erster stand “Antonyhütte & -park” auf dem Programm. Dieser Cache hat uns schon allein wegen der einfallsreichen und raffiniert getalteten Stationen viel Spaß gemacht.

Am Nachmittag bin ich dann mit John vom Bartheam noch zum “Klärwerk Bottrop” gefahren, wo wir diesen sehr interessanten und informativen Cache, der das Klärwerk zum Thema hatte, abgelaufen sind.
Zum Schluss sind wir noch zu “Denksport 1″ gefahren. Na gut, zugegeben, hier hatte das Bartheam schon des Rätsels Lösung parat, so dass für mich nur noch der Outdoor-Teil anstand.

So hat uns ein verregnet begonnenes Wochenende doch noch richtig gute Caches beschert.

Gerade habe ich mich dazu entschlossen, meinen Multi “Der Grafenbusch” – GC1HZPR zu archivieren.

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) befindet es ja nicht einmal für nötig, diesen mit Hilfe einer dilettantisch arbeitenden holländischen Firma zerstörten Wald wieder aufzuräumen.

Der Grafenbusch ist leider nicht mehr das, was er mal war.

Schade. Danke an den LVR dafür – Ihr habt ganze Arbeit geleistet.

Und nochmal meine Bitte: Steht dazu und entfernt doch die Schilder “Landschaftsschutzgebiet”.

Nach ereignislosen Cacherwochen (am 12. Dezember 2010 hab’ ich den letzten Cache gefunden) muss ich mal ein Lebenszeichen abgeben.

Es ist aber auch ätzend. Schnee ist an sich schön, und auch die Kälte kann mir nicht viel anhaben. Das größte Problem stellen die Parkmöglichkeiten dar. Wo soll man sein Auto überhaupt noch abstellen? Mit dem Fahrrad geht auch nichts.

Selbst das Laufen auf dem mittlerweile vereisten Schnee ist nur schwer möglich, wie wir bei einigen Hundespaziergängen feststellen mussten.

Zum Glück scheint es damit aber jetzt vorbei zu sein. Also wieder neue Pocket-Queries aufs Navi und los geht’s wieder in den nächsten Tagen. Ich weiß gar nicht mehr, was ich da machen muss: Dosen suchen?

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hab’ ich beim ersten Cache mal wieder keinen Kugelschreiber dabei.

Euch allen wünsche ich alles Gute für 2011, viel Gesundheit und viele gute Caches.

3.11.2010

Enigma #1

Vor einiger Zeit habe ich angefangen, mich mit Enigma #1 zu befassen.

Es fing auch alles ziemlich gut an. Da waren allerdings zwei Fragen zu denen ich einfach keine Antwort finden konnte.

Meine Tochter und mein Schwiegersohn gehören seit einigen Wochen auch zu uns Geocachern und waren schon ziemlich rege und erfolgreich. Immerhin haben sie im Alleingang den Landschaftspark Duisburg-Nord bezwungen – Neid. So, hab’ ich mir gedacht, machst du sie mal heiß auf Enigma.

Aus ihren ersten Reaktionen hörte ich was von schlaflosen Nächten heraus. Aber jetzt kommt’s. Sie haben tatsächlich die beiden fehlenden Aufgaben gelöst. Ich bin mal gespannt, wie es jetzt weitergeht.

Vielleicht können wir den Schatz ja irgendwann mal gemeinsam heben. Ich würde mich drauf freuen.

Der Grafenbusch in Oberhausen ist geschändet worden.

Entweder ist hier illegal gearbeitet worden, kann ich mir aber bei den Ausmaßen der Waldschändung nicht vorstellen, oder unverantwortliche Verantwortliche haben ihren Segen dazu gegeben.

Leute, immerhin war das hier ein Landschaftsschutzgebiet. Davon kann absolut keine Rede mehr sein. Die Zerstörung des Waldes durch vermutlich kommerzielles, wahlloses Abholzen, hat unvorstellbare Ausmaße angenommen. Sollten aus irgendwelchen Gründen kranke Bäume gefällt werden müssen, muss man ja wohl keine riesigen Schneisen in Landschaftsschutzgebiete schneiden und auch keine gesunden Bäume mit schädigen.

Die Menschen, die dieser Naturschändung verantwortlich zugestimmt haben, müsste man strafrechtlich belangen können.

Lasst bitte auch die Schilder „Landschaftsschutzgebiet“ entfernen. Denn hier wird die Landschaft nicht mehr geschützt, sondern mutwillig und nachhaltig zerstört.

Kategorien